In eigener Sache...

Wir hatten ja in 2010 die englische Senmotic 1.0 Ltd als Kapitalgesellschaft gegründet und unter dieser Firma die Senmotic Barfußschuhe vertrieben...

Nunmehr macht uns der Gesetzgeber einen Strich durch die Rechnung...

Denn nur innerhalb der EU konnte man eine englische oder französische oder spanische Firma gründen und von Deutschland aus leiten. So wie auch ein Franzose, Brite oder Spanier eine dt. GmbH hätte gründen und von seinem Land aus leiten können. Seit dem Brexit entfallen diese wirtschaftlichen Privilegien mit dem Nicht-EU-Staat Großbritannien. Das bedeutet für uns, wir werden in Deutschland haftungsrechtlich nicht mehr als Kapitalgesellschaft behandelt, sondern in unserem Fall bei zwei Gesellschaftern als GbR. Das ist natürlich kein Zustand für eine Firma mit Millionenumsätzen.

 

Deswegen wird nunmehr die GbR umgewandelt in eine dt. UG & Co. KG. Und da wir einmal dabei sind die Gesellschaft neu aufzustellen, heißt die neue Firma:

 

Crazy Frogs UG & Co. KG

 

Unter dieser Gesellschaft sind die zwei Marken Senmotic für Schuhe und Poponaut für Möbel angesiedelt. Also nicht wundern, wenn auf unseren Rechnungen und Geschäftspapieren als Firma nicht mehr die Senmotic 1.0 Ltd aufgeführt wird, sondern die Crazy Frogs UG & Co KG. Für den Kunden bleibt sowieso alles wie es ist. Senmotic Barfußschuhe bleiben Senmotic Barfußschuhe und die Poponauten Möbel bleiben die Poponauten Möbel.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Nico (Mittwoch, 05 Mai 2021 08:51)

    Nicht der Gesetzgeber macht Euch einen Strich durch die Rechnung. Die Gesetze sind gleich geblieben. Bedanken dürft Ihr und alle betroffenen Firmen Euch bei einer erstaunlich kleinen Clique von Oberschicht-Briten, die mit ihrer verzerrten Wahrnehmung von Großbritanniens Bedeutung ein ganzes Volk eingelullt haben und in eine zumindest vorübergehende Isolation geführt haben. Das spüren wir leider auch hier auf dem Kontinent. Weiterhin viel Glück und Erfolg unter Eurem neuen Namen!

  • #2

    Senmotic-Team (Freitag, 07 Mai 2021 09:39)

    Der dt. Gesetzgeber hat einige Gesetze angepasst und einige völlig neu erfunden. Wie beispielsweise das Brexit-Steuerbegleitgesetz. Hinzu kommen noch einige Verwaltungsakte des Bundesfinanzministeriums, wie steuerlich und namentlich mit den Limited umzugehen ist. Wir kennen uns schon ein bisschen aus und was Großbritanien betrifft, tangiert das den dt. Gesetzgeber peripher. ;-)