Vergleich Barfußschuh – normaler Schuh

Im Vergleich: Barfußschuhe und normale Schuhe

Was sich unsere Zeitgenossen jeden Tag mit ihren Schuhen antun, wissen die meisten Menschen gar nicht. Wenn es dann zu Fußschmerzen kommt, werden von der medizinischen Zunft die Schuhe einfach durch eine noch mehr krankmachende Fußbekleidung (Schuhe mit Einlagen) ersetzt. Kommt es aufgrund des falschen Schuhwerks zu Rückenschmerzen, Rundrücken, Nackenbeschwerden und Kopfschmerzen, schaffen viele Vertreter der Heilberufe den Sprung schon gar nicht mehr. Verständlich, immerhin können zwischen Füßen und Kopf über 2 Meter Abstand liegen. Das verlangt nach einem etwas größeren Gedanken. Senmotic Barfußschuhe - Smilie Wink Um Ihnen einmal deutlicher zu machen, welchen Einfluss Füße auf Ihr Wohlbefinden haben, haben wir unsere Senmotic Barfußschuhe mit den Schuhen eines großen Herstellers verglichen.

Also auf der einen Seite Schuhe von einem weltbekannten und renommierten Hersteller, dessen Schuhe in zahlreichen Ländern getragen werden. Die Schuhe sind top-verarbeitet und es wurden nur erstklassige Materialien verwendet. Also die Senmotic Barfußschuhe. Auf der anderen Seite die Firma Pirelli mit ihren Schuhen Senmotic Barfußschuhe - Smilie Wink Wir haben die Schuhe der Firma Pirelli in Größe 41 gewogen. Ein einziger Schuh wog 426 g. Der Barfußschuh der renommierten Firma Senmotic wog in Größe 41 228 g. Was bedeutet das für Ihre Füße und Beine?

 

Bei einem Schritt bewegen Sie mit nur einem Fuß und einem Bein mit einem Pirelli-Schuh fast ein halbes Kilo. Bei zwei Schritten sind es schon fast 1 Kilogramm. Bei 10 Schritten sind es 4,26 Kilogramm. Bei 100 Schritten sind es 42,6 Kilo. Bei tausend Schritten sind es 462 Kilogramm. Nur mit einem Fuß wohlgemerkt. Zum Vergleich: Eine Telefonistin läuft im Schnitt 1300 Schritte, ein Verkäufer im Ladengeschäft 5000 Schritte und ein Postbote um die 15000 Schritte. Bleiben wir bei den Verkäufern. 5000 Schritte sind mit einem Pirelli Schuh 2,31 Tonnen, die Sie jeweils mit nur einem Fuß unnötigerweise mitgeschleppt haben. Insgesamt haben Sie also 4,62 Tonnen mit beiden Beinen an einem Tag bewegt. Nun könnte man ja meinen, das wäre gut für die Muskulatur und für die Fitness und überhaupt. Doch das ist ein großer Irrtum. Denn es geht immer um Leichtfüßigkeit und den Gebrauch der Füße. Jahrmillionen hat der Mensch gar keine Tonnen von Leder und Kleber mit sich rumgeschleppt und bewegt. Und Sie dürfen glauben, dass der Fitnesszustand unserer Vorfahren den der meisten jetzt lebenden Nachfahren weit übertroffen hat. Wenn man denn schon der Auffassung ist, dass man so quasi Schritt für Schritt seine Muskulatur trainiert, dann bitte auch mit Konsequenz. Wir empfehlen Pflastersteine als Schuhe unter die Füße zu schnallen. Senmotic Barfußschuhe - Smilie Wink

 

Evolutionsbiologisch sind Sie immer noch ein Allradler bzw. Vierbeiner. Die Arme und Beine des Menschen folgen immer noch einem ähnlich Aufbau mit Schulter und Hüftgelenk, dem Ellbogen und dem Knie, dem Handgelenk und dem Fußgelenk und den jeweils 5 Fingern und Zehen. Wie beweglich und wie feinmotorisch Füße sich auch heute noch ansteuern lassen, sehen Sie an behinderten Menschen. Fußmaler können wesentlich besser mit ihren Füßen zeichnen als Milliarden Mitbürger mit ihren Händen.

 

Und weil sich Füße und Hände in Funktion und neuronal-muskulärer Ansteuerung immer noch sehr ähneln, wäre es ja Unsinn, beispielsweise seine Hände in viel zu enge und stocksteife Handschuhe unbeweglich einzuzwängen, ein Gewicht daran zu befestigen, den ganzen Tag damit umherzulaufen, und zu glauben, damit trainiert man seine Muskeln. Wer das nicht glaubt, einfach mal machen und sich nach nur einem halben Jahr Hände, Arme und Schultern anschauen. Jeder Arzt würde Ihnen da zur Amputation raten, bei diesem Zustand. Senmotic Barfußschuhe - Smilie Wink

 

Mit unseren Füßen tun wir das jedoch tagaus tagein. Klar sind unsere Beine wesentlich stärker bemuskelt als unsere Arme und können einiges ab. Doch über Jahre gesehen, kapitulieren sie vor den Lasten und reagieren mit Verformungen und Dysfunktionen. So stellen wir häufig in unserer Praxis fest, dass schon junge Leute kaum noch oder nur mit viel Mühe und relativ ungelenk mit den Füßen kreisen können. Herkömmliche Schuhe sind dafür die Hauptursache.

 

Zwischenfazit: Erholung ist alles. Leichte Schuhe oder gar keine Schuhe sind wichtiger als modische Treter aus dem asiatischen Kulturkreis mit aufgepappten Markennamen. Denn jedes Gramm stört. Wir schätzen übrigens die Herstellungskosten der China-Pirellis auf 5 Dollar. Dann kommt noch ein bisschen Schiff und Zoll hinzu und schon ist man bei 15-20 Dollar. Bei Zalando gab es die Treter übrigens für 129,59 Euro. Wir haben Sie im Sonderangebot für 49,90 für diesen Blogbeitrag erstanden. Uns tat jeder Cent leid. Senmotic Barfußschuhe - Smilie Wink

Der direkte Vergleich: herkömlicher Schuh und Barfußschuh

direktver Vergleich: normaler Schuh versus Barfußschuhe

Auf dem Bild sehen Sie die Pirelli-Schuhe und unsere Schuhe im Vergleich. Obwohl beide Größe 41 sind, wirkt der Pirelli zwei Nummern größer. Das hat auch seinen Grund. Durch seine möhrenförmige Schnittform wird der Fuß vor allem im Zehen- und Ballenbereich so zusammengedrückt, dass er länger wird. Bei unseren Barfußschuhen darf der Fuß seiner natürlichen Funktion folgen und beim Aufsetzen breiter werden. Deswegen sind unsere Barfußchuhe etwas kürzer und dafür weiter geschnitten. Die Sohle der Pirelli-Schuhe ist auch so steif, dass sich nach links und rechts nix mehr bewegt und der Fuß wirklich wie eine Möhre eingeschlossen wird. Während wir ganz dünne 1 – 1,9 mm dünne Sohlenränder haben, die nach außen immer noch mal ein Stück nachgeben können.

Sehen Sie unseren Barfußschuh hinter dem Pirelli-Schuh ? Kein Wunder..

Auf diesem Bild sehen Sie den Pirelli von der Seite. Unser Barfußschuh steht übrigens dahinter. Da können Sie mal sehen, was der Pirelli für ein Klopper ist. Senmotic Barfußschuhe - Smilie Wink Was auffällt ist die vorn hochgebogene Sohle. Seit wann werden Zehen und Teile des Ballens beim natürlichen Gehen nach vorn oben gebogen? Wenn Sie früh aufstehen und in das Badezimmer gehen… biegen Sie dann die Zehen und den Vorderfuß hoch und laufen auch so? Nein? Sehen Sie, deswegen sollte die Vorderpartie von Schuhen so flach wie möglich auf dem Boden stehen.

 

Der nächste und letzte Punkt: Wenn Sie barfuß auf dem Boden stehen, kippeln dann Ihre Füße von links nach rechts und umgedreht? So dass Sie sich ständig ausbalancieren müssen? Nein? Ist ja auch klar. Der Fuß wird durch das Körpergewicht breiter und liegt ein bisschen satt wie ein Saugnapf am Boden. So sind Sie muskulär bis hoch zum Kopf am besten ausbalanciert und in sich stabil. Deswegen dürfen Schuhe keine runde Sohle haben und von einer Seite zur anderen Seite wackeln. Dann wird das Körpergewicht nicht mehr durch die Mitte Ihrer Beine auf die Füße übertragen, sondern mal über die Außenseite oder über die Innenseite im Wechsel übertragen. Wer glaubt, er trainiert jetzt sein Gleichgewicht, der irrt gewaltig. Er trainiert für sein neues Hüftgelenk.

 

Machen Sie jetzt den Wackeltest:

 

Stellen Sie einen Ihrer Schuhe einfach auf einen Tisch und stupsen Sie ihn leicht von der Seite an. Wenn der Schuh sich bewegt, dann darf er maximal flach über den Tisch rutschen. Wenn die Schuhe jedoch kippeln, sind sie Gift. Nein, nicht für Ihre Füße, sondern für Ihre Muskeln, Faszien und für Ihr Nervensystem. Denn so nehmen Sie nie einen festen Standpunkt im Wortsinn ein. Der ist jedoch dem Nervensystem sehr wichtig. Denn nur von einem harten und ausbalancierten Standpunkt kann man sich abdrücken, einen Schritt machen, um einen neuen Standpunkt einzunehmen. Barfußschuhe eines bärigen Marktbegleiters wackeln zum Beispiel fröhlich hin und her. Was lernen wir daraus: Man kann 30 Jahre Schuhe fertigen und verkaufen und trotzdem keine Ahnung von Füßen haben.

 

Die wenigen Menschen, die sich wirklich um fußgesunde Schuhe bemühen, achten meistens nur auf einen Nullabsatz und etwas Zehenfreiheit. Wie Sie jetzt wissen, ist das nur die halbe Miete für fußgesunde Schuhe. Ein leichtes Gewicht und eine sehr flach aufliegende biegsame Sohle sind weitere Voraussetzungen, um wirklich in allen Punkten unseren Füßen gerecht zu werden.


Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Sieglinde Kaßbaum (Dienstag, 12 August 2014 12:09)

    Sie haben grundsätzlich recht. Barfußlaufen auf festem Untergrund ist für uns Menschen optimal. Schuhe, die das nachahmen, wären ein daher großer gesundheitlicher Gewinn. Als Feldenkrais-Lehrerin kann ich da nur zu raten. Schuhe aus Leder finde ich persönlich dabei sehr wichtig. Die Füße fühlen sich damit wohl und bekommen keinen unangenehmen Geruch! Beispiel bei mir: Mit einem Ecoschuh, Sandale!, aus künstlichem Material rochen meine Füße plötzlich unangenehm, was ich noch nie hatte. Die Schuhe konnte ich wegwerfen, weil sie niemandem zuzumuten wären.